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Evakuierung nach Bombenfund

Eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist gegen 10.20 Uhr bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Deutschen Bahn, Höhe Ernst-Kamieth-Straße, gefunden worden. Der Sprengsatz soll vor Ort entschärft werden.

Das Gelände wird in einem Radius von rund 800 Metern zwischen Südstraße (westliche Grenze), Halberstädter Straße (nördliche Grenze), Plößnitzer Straße (östliche Grenze) und Thüringer Straße (südliche Grenze) schrittweise evakuiert. Betroffen sind rund 12.400 Anwohner. Erst wenn die Evakuierung abgeschlossen ist, kann die Bombe entschärft werden.

Die Anwohner werden über Lautsprecher-Durchsagen zur Lage und über die Betreuungsmöglichkeit informiert, die die Stadt in der Turnhalle der KGS Hutten in der Roßbachstraße eingerichtet hat. Ein zweiter Betreuungspunkt wurde in der Turnhalle der Grundschule Glaucha, Heinrich-Pera-Straße 13, eingerichtet.

Die Hallesche Verkehrs-AG hat seit 13 Uhr Umleitungsstrecken für Busse und Bahnen in Betrieb. Die genauen Streckenführungen können auf der Internetseite der Stadtwerke www.swh.de abgerufen werden. Ein Bürgertelefon ist geschaltet – Rufnummer: 0345/2210. Die Stadt hat über die Warn-App „Katwarn“ zur Lage informiert. Aufgrund der Lage ist mit Verkehrsbehinderungen im gesamten Stadtgebiet zu rechnen.

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